// Ad hoc announcement (Art. 17 MAR)

Konzernergebnis vor Steuern im Jubiläumsjahr 2010 umsatzbedingt auf Rekordniveau

Aufgrund der Japankrise gestiegene Risikoeinschätzung für 2011

2010: Deutlicher Umsatzanstieg führt trotz höheren Kosten zu einem entsprechenden Ergebnisanstieg.

2011: Das Erdbeben in Japan und seine Folgen erschweren die Prognose.

Die edding Gruppe, einer der führenden Anbieter für Schreibgeräte und Marker sowie für Produkte der visuellen Kommunikation, erzielte im Geschäftsjahr 2010 nach vorläufigen Zahlen einen Konzernumsatz von 109,3 Mio. € (Vorjahr 99,5 Mio. €). Dies entspricht einem Anstieg von 9,8%. Das deutliche Wachstum im Geschäftsfeld Schreiben und Markieren konnte den Rückgang im Geschäftsfeld Visuelle Kommunikation mehr als ausgleichen.

Das Konzernergebnis vor Steuern wird - vorbehaltlich des abschließenden Ergebnisses der Jahresabschlussprüfung - mit 8,1 Mio. € deutlich über Vorjahr liegen (Vorjahr 4,2 Mio. €) und auch über 2008 (7,3 Mio. €). Im Jahr des 50jährigen Firmenjubiläums wurde damit das beste Ergebnis der Historie erreicht. Der Ergebnisanstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Umsätzen und dem damit verbundenen höheren Rohergebnis. Die erwartungsgemäß höheren Kosten insbesondere im Personalbereich und für Werbung und Marketing wurden dementsprechend überkompensiert.

Die Umsatzerlöse haben sich in den ersten zwei Monaten des laufenden Jahres plangemäß entwickelt und liegen über Vorjahr. Das Ergebnis liegt aufgrund der Fortführung der strategischen Aufwendungen für neue Geschäftsfelder und Märkte unter Vorjahr.

Die Erdbebenkatastrophe in Japan im März 2011 mit seinen Folgen hat uns sehr betroffen gemacht. Glücklicherweise sind alle unsere Mitarbeiter vor Ort sowie unsere japanischen Geschäftspartner mit ihren Familien wohlauf. Nach unseren bisherigen Erkenntnissen sind unsere wenigen japanischen Lieferanten nicht unmittelbar von der Katastrophe betroffen. Daher besteht nach unserer Risikoeinschätzung derzeitig kein akutes Beschaffungsrisiko für unsere Fertigwaren oder Komponenten. Abhängig von den weiteren strukturellen Auswirkungen des Bebens und der Probleme im Atomkraftwerk Fukushima können wir mittelfristige Lieferengpässe seitens unserer Lieferanten jedoch nicht ausschließen. Entsprechende Präventivmaßnahmen, wie z.B. der Aufbau höherer Sicherheitsbestände für japanische Produkte, haben wir jedoch bereits eingeleitet.

Sofern durch die Folgen der Erdbebenkatastrophe in Japan keine fundamentalen Beschaffungsprobleme oder konjunkturelle Einbrüche auftreten, erwarten wir für das Jahr 2011 steigende Umsatzerlöse. Aufgrund der fortgeführten strategischen Aufwendungen wird auf dieser Basis mit einem Ergebnis auf oder leicht unter dem Niveau 2010 gerechnet.

Der verbesserten Situation 2010 entsprechend wird der Vorstand vorschlagen, die Dividende je Vorzugsstückaktie von 1,02 € auf 1,75 € und je Stammstückaktie von 1,00 € auf 1,71 € zu erhöhen.

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Sabrina Lindemann

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