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Umweltschutz auf und unter dem Dach

Umweltmanagement

edding Umweltmanagement

Der Schutz der Umwelt und ein nachhaltiges Wirtschaften gehören im Familienunternehmen edding seit Gründungstagen zum Alltag.

Gründer Volker D. Ledermann ist als Pferdezüchter der Natur sehr verbunden. Aus ökologischen Gründen fährt er ein kraftstoffsparendes Zwei-Liter-Auto. So galt seine berufliche Aufmerksamkeit stets dem aktiven Umweltschutz. Sein Engagement wurde 1995 mit dem renommierten Umweltschutzpreis B.A.U.M ausgezeichnet.

Sein Sohn Per Ledermann setzt diese Tradition fort. Das Umweltmanagement der edding AG wurde 2008 nach DIN ISO 14001 und OSHAS 18001 zertifiziert. „Wir leben das aber auch im Kleinen“, sagt Vorstand Per Ledermann. Dokumente werden beidseitig bedruckt, Mails enthalten den Hinweise, zu überlegen, ob ein Ausdruck Sinn macht und die Kaffeemaschinen in den Küchen schalten sich automatisch ab, wenn sie nicht benötigt werden.

Wer die edding-Zentrale in Ahrensburg besucht, erhält gleich im Foyer einen Eindruck von der Umsetzung im Büroalltag. Eine Stromuhr zeigt an, wie viel Watt die Fotovoltaik-Anlage auf dem Dach aktuell an Leistung erzeugt. Auch auf dem Dach der Produktion in Bautzen ist eine Fotovoltaikanlage installiert. So erzeugt edding jährlich 179.000 Kilowattstunden Strom und spart 158 Tonnen CO2-Emissionen ein.

Unter dem Dach geht es ebenfalls ressourcenschonend zu: Die Spritzgussmaschinen für die Markerhüllen benötigen 40 Prozent weniger Energie als ihre Vorgänger. Es werden kein Hydrauliköl und keine Ölfilter mehr eingesetzt. Die Wärmerückgewinnung bei den Kompressoren wird für die Warmwasser¬aufbereitung in der Produktion genutzt. Das spart rund 100 Kilowattstunden Gas pro Jahr.

Weitere Reduktionen werden in der Produktion durch den Einsatz von Recyclingmaterialien erzielt. Und auch für die Lösungsmittel in der Tinte wurden sanfte Lösungen gefunden, die umweltverträglich sind.
Nachhaltigkeit bedeutet für edding aber auch, dass ein Marker möglichst lange verwendet wird. Darum bietet das Unternehmen für seine Produkte Austauschspitzen, Ersatzminen, Patronen und Nachfüll-Stationen mit Tinte an.

Teambesprechungen mit Mitarbeitern in Ahrensburg, dem Vertrieb in Wunstorf sowie den internationalen Tochtergesellschaften im niederländischen Lochem sowie Buenos Aires finden nach Möglichkeit per Videokonferenz statt. „Damit sparen wir jedes Jahr rund 70.000 Euro an Reisekosten“, rechnet Patricia Siebel, Umweltmanagementbeauftragte bei edding vor. Neben gesparter Reisezeit kommen noch verminderte CO2-Emissionen für Autofahrten und Flugreisen hinzu.
Die Mitarbeiter retten jedes Jahr rund 45 Bäumen das Leben. Altpapier wird gesammelt und mehrere Nutzer teilen sich einen Multifunktionsdrucker, aus dem beidseitig bedrucktes Recyclingpapier kommt. Selbst der Geschäftsbericht der Aktiengesellschaft und die Kartonagen der Produkte bestehen zu mindestens 80 Prozent aus Altpapier.

Den gelebten Gedanke der Nachhaltigkeit kann man auch auf dem Rasen des Firmengeländes beobachten. Eine Schafsherde kümmert sich um den Schnitt der Grünflächen – die arbeiten weitestgehend geräuschlos und sogar am Sonntagmorgen. Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter www.edding-ag.de/umwelt.

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