Interviews über die Geschichte von edding
Der erste edding
Ein Japaner in Hamburg – oder wie aus der zufälligen Entdeckung eines für Europa völlig neuartigen Universalschreibers vor 50 Jahren die Firma edding entstand.
Erste Erfolge
Der erste größere Geschäftserfolg wurde natürlich gebührend gefeiert – mit einer Flasche Sherry Brandy. Welche Rolle ein Eichhörnchen dabei spielte? Hören Sie selbst.
Fremde Länder – Fremde Sitten
28 Tassen Tee, Toilettenpantoffeln und ein mit Steinen gefülltes Kissen: Bei ihren ersten Geschäftsreisen nach Japan mussten Carl-Wilhelm Edding und Volker Detlef Ledermann einige Hürden meistern.
Die erste Mitarbeiterin
Mitarbeiter sind bekanntlich der Schlüssel zum Erfolg. Am 22. Mai 1963 trat mit Margit Herrmann die erste Angestellte ihren Dienst an. Über 30 Jahre ist sie geblieben und dem Unternehmen bis heute eng verbunden. „Sie hatte die ideale Kombination aus Fleiß, Durchsetzungsvermögen und Loyalität“, erinnert sich Carl-Wilhelm Edding.
Die zweite Konzernmarke
Mit planMASTER – heute Legamaster – erweiterte das Unternehmen 1965 sein Produktangebot um den Bereich visuelle Kommunikation. Mit Weißwandtafeln gelang der Marke einst der Durchbruch. Mittlerweile erzielen so genannte eBoards, interaktive Tafeln, auf denen das Geschriebene für den Computer digitalisiert wird, den größten Umsatzwachstum. Die eBoards ersetzen vor allem in Schulen und Bildungseinrichtungen die alten, grünen Kreidetafeln.
Die Welt braucht Ideen, die sie schützen.
1995 wurde Volker Detlef Ledermann für sein Engagement mit dem renommierten Umweltschutzpreis B.A.U.M ausgezeichnet. Das ökologische Denken begann jedoch schon mit der Gründung des Unternehmens. So waren bereits die ersten Filzschreiber nachfüllbar. Der Schutz der Umwelt und ein nachhaltiges Wirtschaften gehören bis heute zur Unternehmensphilosophie. 2008 wurde das Umweltmanagement der edding AG nach DIN ISO 14001 zertifiziert.
Erfolgskriterien
Das Wichtigste für den Erfolg war, „dass wir beide uns damals getroffen haben – und immer unsere Rechnungen bezahlen konnten“, sagt Carl-Wilhelm Edding. Denn Unterstützung für Existenzgründer gab es 1960 noch nicht.
Nomen est Omen
Einen Kunstnamen als Firma anzumelden hätte Geld gekostet, das Carl-Wilhelm Edding und Volker Detlef Ledermann nicht hatten. Darum entschieden sie sich bei der Gründung des Unternehmens dafür, den Familiennamen Edding zu verwenden. Eine Entscheidung, die nicht jedes Familienmitglied erfreute.
Messerscharf
Ein bundesweiter Unternehmensvergleich hat ergeben, dass die edding AG zu den 100 besten Arbeitgebern im deutschen Mittelstand gehört. Gewürdigt wurden die Verdienste des Markermarktführers in den Bereichen „Führung und Vision“, „Motivation und Dynamik“, „Kultur und Kommunikation“, „Mitarbeiterentwicklung und Perspektive“, „Familien- und Sozialorientierung“ sowie „internes Unternehmertum“. Einer der ersten Mitarbeiter sah das offensichtlich anders.
